Buche

Wann Buche schneiden?

Botanischer Name
Fagus sylvatica
Familie
Fagaceae

Die Buche wird von Juli bis August geschnitten. Sie wird von Oktober bis Februar gepflanzt.

Die Buche ist ein Gehölz. Essbar sind die Blätter und Samen.

Die Blätter, die nach dem Schnitt im Spätsommer an der Hecke bleiben, vertrocknen im Herbst und fallen nicht ab. Braun hängen sie bis zum Frühjahr, und die Buchenhecke bleibt den Winter über blickdicht.

Eine Buchenhecke wird aus wurzelnackten Jungpflanzen gesetzt, solange die Buche kein Laub trägt. Auf durchnässtem Boden wird mit dem Pflanzen gewartet.

Rohe oder unreife Bucheckern enthalten Trimethylamin und Oxalsäure. Verschluckt lösen sie Erbrechen und Bauchschmerzen aus, und gefährlich werden sie vor allem Kindern und Hunden. Erst gekocht lassen sie sich essen.

Buche
Foto: GooseCanada · CC BY-SA 4.0

Buche im Jahreslauf

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Schnitt
Pflanzung
15913172125293337414549
  • Schnitt
  • Pflanzung

Kurz gefasst

Schnitt
von Juli bis August
Woche 31 bis 35
Pflanzung
von Oktober bis Februar
Woche 40 bis Woche 9 des nächsten Jahres
Schnittart
mit der Heckenschere
Pflanzabstand
0,45 m

Standort und Ansprüche

🪨
Boden
lehmig
☀️
Sonne
volle Sonne
💧
Wasser
wenig
❄️
Frost
überwintert im Freien
📏
Höhe
15 bis 18 m
⚠️
Giftigkeit
in rohem Zustand giftig für Mensch und Tier, giftige Teile: Samen

Ist die Buche giftig für Katzen und Hunde?

In rohem Zustand giftig für Mensch und Tier, giftige Teile: Samen.

Krankheiten und Schädlinge

Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.

Anzeichen
Die Pflanze stirbt plötzlich ab, oft mitten in der Saison und ohne vorheriges Kümmern. Löst man die Rinde in Bodennähe, liegt darunter ein weißer oder cremefarbener Pilzbelag, dünn wie die Haut eines Pilzes. Im Boden verlaufen schwarze oder braune Stränge wie Schnürsenkel. Im Spätsommer und Herbst erscheinen an Stümpfen oder über toten Wurzeln Büschel honigbrauner Pilze mit einem weißlichen Ring am Stiel.
Vorbeugen
Der Pilz breitet sich mit seinen Strängen im Boden aus, wenige Zentimeter bis gut eine Handbreit unter der Oberfläche, und infiziert die Wurzeln einer lebenden Pflanze, sobald er sie berührt. Deshalb keine Stümpfe und toten Wurzeln im Boden lassen. Völlig widerstandsfähig ist keine Pflanze, besonders empfindlich sind aber Liguster, Flieder, Schneeball, Weigelie, Forsythie, Sommerflieder, Rhododendron, Thuja und Walnuss.
Was tun
Mittel gibt es nicht. Das Einzige, was wirkt, ist das Ausgraben und Entfernen aller befallenen Wurzeln und Stümpfe. Damit nimmt man dem Pilz die Nahrung, ohne die die Stränge im Boden nicht wachsen. Eine senkrechte Sperre aus Gummi- oder dicker Kunststofffolie, etwa einen halben Meter tief eingegraben und einige Zentimeter über dem Boden stehend, stoppt die Ausbreitung in einen nicht befallenen Gartenteil.

Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick

Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.

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Quellen zur Pflanze: GBIF Backbone Taxonomy, NC State Extension Plant Toolbox, Oregon State University, Royal Horticultural Society, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026.