Wann Efeu schneiden?
- Botanischer Name
- Hedera helix
- Familie
- Araliaceae
Der Efeu wird von April bis Mai geschnitten. Er wird von September bis Mai gepflanzt.
Der Efeu ist ein Gehölz.
An einer Wand oder einem Baumstamm klettert der Efeu hoch. Ohne diese Stütze breiten sich die Triebe über den Boden aus, und der Efeu bleibt ein niedriger Bodendecker.
Der überschüssige Zuwachs wird über die ganze Fläche zurückgeschnitten. Auch eine stark verwachsene Pflanze lässt sich hart zurückschneiden und begrünt die Fläche wieder.
Efeu im Jahreslauf
- Schnitt
- Pflanzung
Kurz gefasst
Standort und Ansprüche
Ist der Efeu giftig für Katzen und Hunde?
Ja. Giftig für Mensch und Tier, giftige Teile: Wurzeln, Stängel, Rinde, Blätter, Blüten, Früchte, Samen und Saft.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.
- Anzeichen
- Kolonien kleiner Läuse an den Triebspitzen und auf der Blattunterseite. Das Blatt rollt sich ein und verkrüppelt, darunter bleibt klebriger Honigtau. Gefährlicher als der Fraß ist, dass sie Viren übertragen.
- Vorbeugen
- Nicht zu viel Stickstoff geben, denn weiches, saftiges Wachstum ist genau das, was Blattläuse suchen. Nützlinge fördern (Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen). Einen glänzenden Mulch auslegen, der sie vom Ansiedeln abhält, und die Kolonie mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Triebspitzen spülen.
- Was tun
- Kaliseife wirkt bei Kontakt und nur, solange sie nass ist, deshalb muss sie die Blattunterseite treffen. An trockenheitsliebenden Pflanzen und in der Hitze kann sie verbrennen, deshalb abends ausbringen.
- Anzeichen
- Die Pflanze stirbt plötzlich ab, oft mitten in der Saison und ohne vorheriges Kümmern. Löst man die Rinde in Bodennähe, liegt darunter ein weißer oder cremefarbener Pilzbelag, dünn wie die Haut eines Pilzes. Im Boden verlaufen schwarze oder braune Stränge wie Schnürsenkel. Im Spätsommer und Herbst erscheinen an Stümpfen oder über toten Wurzeln Büschel honigbrauner Pilze mit einem weißlichen Ring am Stiel.
- Vorbeugen
- Der Pilz breitet sich mit seinen Strängen im Boden aus, wenige Zentimeter bis gut eine Handbreit unter der Oberfläche, und infiziert die Wurzeln einer lebenden Pflanze, sobald er sie berührt. Deshalb keine Stümpfe und toten Wurzeln im Boden lassen. Völlig widerstandsfähig ist keine Pflanze, besonders empfindlich sind aber Liguster, Flieder, Schneeball, Weigelie, Forsythie, Sommerflieder, Rhododendron, Thuja und Walnuss.
- Was tun
- Mittel gibt es nicht. Das Einzige, was wirkt, ist das Ausgraben und Entfernen aller befallenen Wurzeln und Stümpfe. Damit nimmt man dem Pilz die Nahrung, ohne die die Stränge im Boden nicht wachsen. Eine senkrechte Sperre aus Gummi- oder dicker Kunststofffolie, etwa einen halben Meter tief eingegraben und einige Zentimeter über dem Boden stehend, stoppt die Ausbreitung in einen nicht befallenen Gartenteil.
- Anzeichen
- Die halbrunden Buchten an den Blatträndern im Sommer sind das Werk der ausgewachsenen Käfer und schaden der Pflanze wenig. Gefährlich sind die Larven: Weiße, madenartige Larven mit brauner Kopfkapsel fressen die Wurzeln, die Pflanze lässt plötzlich die Blätter hängen und geht ein, meist zwischen Herbst und Frühjahr.
- Vorbeugen
- Am stärksten gefährdet sind Pflanzen in Töpfen und Kästen. Im Beet ist der Schaden seltener. Beim Umtopfen Wurzeln und Substrat prüfen und die Larven herauslesen. Die ausgewachsenen Käfer findet man abends mit einer Lampe, wenn sie über die Pflanzen kriechen.
- Was tun
- Absammeln der Käfer am Abend, Leimfallen im Innenraum und ein Substratwechsel samt Entfernen der Larven. Ein Insektizid gibt es nicht. Als biologischen Schutz Nützlingsnematoden am Ende des Sommers ins Substrat gießen, solange die Larven noch klein sind.
Vor dem Einsatz Zulassung und Etikett prüfen.
Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick
Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.
Quellen zur Pflanze: ASPCA Toxic and Non-Toxic Plants, GBIF Backbone Taxonomy, NC State Extension Plant Toolbox, Oregon State University, Royal Horticultural Society, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 30. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: Clemson Cooperative Extension, University of Illinois Extension, University of Wisconsin-Madison Division of Extension, Utah State University Extension.