Wann Eibe schneiden?
- Botanischer Name
- Taxus baccata
- Familie
- Taxaceae
Die Eibe wird von Juni bis September geschnitten. Sie wird von Oktober bis März gepflanzt.
Die Eibe ist ein Gehölz.
Die Eibe ist eines der wenigen Nadelgehölze, die nach einem Rückschnitt ins alte Holz wieder austreiben. Eine zu groß gewordene Pflanze verträgt deshalb einen kräftigen Schnitt. Eine Formhecke wird über den Sommer mehrmals nachgeschnitten.
Die Giftstoffe heißen Taxine. Der fleischige Samenmantel ist ungiftig, der Samen darin ist dagegen extrem giftig. Bei Hunden kann eine Vergiftung zum plötzlichen Herztod führen. Eiben werden nicht in Reichweite von Weidetieren gepflanzt.
Bei Staunässe faulen die Wurzeln der Eibe. Sie braucht darum einen durchlässigen Boden.
Eibe im Jahreslauf
- Schnitt
- Pflanzung
Kurz gefasst
Standort und Ansprüche
Ist die Eibe giftig für Katzen und Hunde?
Ja. Giftig für Mensch und Tier, giftige Teile: Stängel, Rinde, Blätter und Samen.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.
- Anzeichen
- Die Pflanze stirbt plötzlich ab, oft mitten in der Saison und ohne vorheriges Kümmern. Löst man die Rinde in Bodennähe, liegt darunter ein weißer oder cremefarbener Pilzbelag, dünn wie die Haut eines Pilzes. Im Boden verlaufen schwarze oder braune Stränge wie Schnürsenkel. Im Spätsommer und Herbst erscheinen an Stümpfen oder über toten Wurzeln Büschel honigbrauner Pilze mit einem weißlichen Ring am Stiel.
- Vorbeugen
- Der Pilz breitet sich mit seinen Strängen im Boden aus, wenige Zentimeter bis gut eine Handbreit unter der Oberfläche, und infiziert die Wurzeln einer lebenden Pflanze, sobald er sie berührt. Deshalb keine Stümpfe und toten Wurzeln im Boden lassen. Völlig widerstandsfähig ist keine Pflanze, besonders empfindlich sind aber Liguster, Flieder, Schneeball, Weigelie, Forsythie, Sommerflieder, Rhododendron, Thuja und Walnuss.
- Was tun
- Mittel gibt es nicht. Das Einzige, was wirkt, ist das Ausgraben und Entfernen aller befallenen Wurzeln und Stümpfe. Damit nimmt man dem Pilz die Nahrung, ohne die die Stränge im Boden nicht wachsen. Eine senkrechte Sperre aus Gummi- oder dicker Kunststofffolie, etwa einen halben Meter tief eingegraben und einige Zentimeter über dem Boden stehend, stoppt die Ausbreitung in einen nicht befallenen Gartenteil.
- Anzeichen
- Die halbrunden Buchten an den Blatträndern im Sommer sind das Werk der ausgewachsenen Käfer und schaden der Pflanze wenig. Gefährlich sind die Larven: Weiße, madenartige Larven mit brauner Kopfkapsel fressen die Wurzeln, die Pflanze lässt plötzlich die Blätter hängen und geht ein, meist zwischen Herbst und Frühjahr.
- Vorbeugen
- Am stärksten gefährdet sind Pflanzen in Töpfen und Kästen. Im Beet ist der Schaden seltener. Beim Umtopfen Wurzeln und Substrat prüfen und die Larven herauslesen. Die ausgewachsenen Käfer findet man abends mit einer Lampe, wenn sie über die Pflanzen kriechen.
- Was tun
- Absammeln der Käfer am Abend, Leimfallen im Innenraum und ein Substratwechsel samt Entfernen der Larven. Ein Insektizid gibt es nicht. Als biologischen Schutz Nützlingsnematoden am Ende des Sommers ins Substrat gießen, solange die Larven noch klein sind.
Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick
Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.
Quellen zur Pflanze: ASPCA Toxic and Non-Toxic Plants, GBIF Backbone Taxonomy, NC State Extension Plant Toolbox, Oregon State University, Royal Horticultural Society, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: University of Illinois Extension.