Wann Feigenbaum schneiden?
- Botanischer Name
- Ficus carica
- Familie
- Moraceae
Der Feigenbaum wird von März bis Juni geschnitten. Er wird von Oktober bis März gepflanzt. Er wird von August bis September geerntet.
Der Feigenbaum ist ein Gehölz. Essbar sind die Früchte.
Ein begrenzter Wurzelraum bringt mehr Früchte. Der Feigenbaum kommt deshalb in einen Kübel oder in eine mit Platten ausgekleidete Pflanzgrube. Dort wird er bei Trockenheit regelmäßig gegossen.
Aus einer Schnittwunde im Winter tritt Milchsaft aus. Geschnitten wird deshalb im Frühjahr, was zugleich die Größe begrenzt. Im Frühsommer werden die neuen Triebe pinziert, damit die Früchte ansetzen. Der Milchsaft reizt die Haut und führt im Sonnenlicht zu Verbrennungen.
Den Winter überstehen die winzigen Fruchtansätze an den Triebspitzen nicht. Deshalb werden die Zweige nach dem Laubfall eingepackt. Im Frühjahr wird der Schutz nach und nach abgenommen.
Feigenbaum im Jahreslauf
- Schnitt
- Pflanzung
- Ernte
Kurz gefasst
Standort und Ansprüche
Ist der Feigenbaum giftig für Katzen und Hunde?
Ja. Giftig für Mensch und Tier, giftiger Teil: Saft.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.
- Anzeichen
- Die Pflanze stirbt plötzlich ab, oft mitten in der Saison und ohne vorheriges Kümmern. Löst man die Rinde in Bodennähe, liegt darunter ein weißer oder cremefarbener Pilzbelag, dünn wie die Haut eines Pilzes. Im Boden verlaufen schwarze oder braune Stränge wie Schnürsenkel. Im Spätsommer und Herbst erscheinen an Stümpfen oder über toten Wurzeln Büschel honigbrauner Pilze mit einem weißlichen Ring am Stiel.
- Vorbeugen
- Der Pilz breitet sich mit seinen Strängen im Boden aus, wenige Zentimeter bis gut eine Handbreit unter der Oberfläche, und infiziert die Wurzeln einer lebenden Pflanze, sobald er sie berührt. Deshalb keine Stümpfe und toten Wurzeln im Boden lassen. Völlig widerstandsfähig ist keine Pflanze, besonders empfindlich sind aber Liguster, Flieder, Schneeball, Weigelie, Forsythie, Sommerflieder, Rhododendron, Thuja und Walnuss.
- Was tun
- Mittel gibt es nicht. Das Einzige, was wirkt, ist das Ausgraben und Entfernen aller befallenen Wurzeln und Stümpfe. Damit nimmt man dem Pilz die Nahrung, ohne die die Stränge im Boden nicht wachsen. Eine senkrechte Sperre aus Gummi- oder dicker Kunststofffolie, etwa einen halben Meter tief eingegraben und einige Zentimeter über dem Boden stehend, stoppt die Ausbreitung in einen nicht befallenen Gartenteil.
- Anzeichen
- Kleine helle Punkte auf der Blattoberseite und ein insgesamt fahles Aussehen. Bei starkem Befall wird das Blatt braun oder gelb und die Pflanze geht ein. Bei schwerem Befall sind feine Gespinste zwischen den Blättern zu sehen.
- Vorbeugen
- Am stärksten gefährdet sind Pflanzen, die das ganze Jahr in der trockenen Zimmerluft stehen. Regelmäßig besprühen und die Luftfeuchte erhöhen, das mindert das Problem. Neue Pflanzen einige Wochen getrennt von den übrigen halten.
- Was tun
- Robuste Pflanzen zuerst kräftig mit Wasser abspülen. Danach Kaliseife, die bei Kontakt wirkt und die Blattunterseite treffen muss.
- Anzeichen
- Eine reifende, noch feste Frucht bekommt winzige Einstichlöcher und fällt binnen weniger Tage zusammen. Im Fruchtfleisch sitzt eine weiße Larve. Anders als die gewöhnlichen Fruchtfliegen befällt diese unbeschädigte, noch nicht überreife Früchte, sie ist also kein Zeichen dafür, dass das Obst schon verdorben ist, sondern der Grund, warum es verdirbt.
- Vorbeugen
- Laufend ernten und keine überreifen, beschädigten oder heruntergefallenen Früchte an der Pflanze oder darunter liegen lassen. Pheromonfallen, auf der Schattenseite von Strauch oder Baum aufgehängt, bekämpfen die Population nicht, sie zeigen aber, ob die Fliege schon da ist und wann es Zeit für den Schutz ist. Bei einem Garten am Wald oder Gebüsch zuerst an der Grenze aufhängen, denn die Fliege überwintert in der freien Natur.
- Was tun
- Sobald die Früchte angesetzt sind, mit einem sehr engen Netz schützen, die Maschenweite unter einem Millimeter, denn ein gewöhnliches Netz gegen Vögel hält die Fliege nicht ab. Dazu kommt konsequente Hygiene: alle überreifen und heruntergefallenen Früchte entfernen und entsorgen.
Vor dem Einsatz Zulassung und Etikett prüfen.
Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick
Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.
Verwandte Pflanzen
Die Pflanze unten gehört zur selben botanischen Familie (Moraceae).
Quellen zur Pflanze: Clemson Cooperative Extension, GBIF Backbone Taxonomy, NC State Extension Plant Toolbox, Oregon State University, Royal Horticultural Society, University of California Agriculture and Natural Resources, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: EPPO Global Database.