Wann Lilien pflanzen?
- Botanischer Name
- Lilium
- Familie
- Liliaceae
Lilien werden von September bis Oktober gepflanzt. Sie blühen von Juni bis August.
Lilien sind Stauden.
Schon ein Bissen von jedem Pflanzenteil kann bei Katzen zu Nierenversagen führen. Auch der Pollen ist gefährlich. In einen Garten, in dem sich Katzen aufhalten, gehören Lilien deshalb nicht.
Die Zwiebeln müssen vor dem Winter einwurzeln. Im Frühjahr gesetzt, wachsen sie genauso gut an und blühen im ersten Jahr später. Wie tief eine Zwiebel gesetzt wird, richtet sich nach ihrer Größe. Lilium candidum wird flacher gesetzt.
Lilien im Jahreslauf
- Pflanzung
- Blüte
Kurz gefasst
Standort und Ansprüche
Sind Lilien giftig für Katzen und Hunde?
Ja. Giftig für Katzen und Hunde, giftige Teile: Wurzeln, Zwiebeln, Stängel, Blätter, Blüten und Samen.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.
- Anzeichen
- Kolonien kleiner Läuse an den Triebspitzen und auf der Blattunterseite. Das Blatt rollt sich ein und verkrüppelt, darunter bleibt klebriger Honigtau. Gefährlicher als der Fraß ist, dass sie Viren übertragen.
- Vorbeugen
- Nicht zu viel Stickstoff geben, denn weiches, saftiges Wachstum ist genau das, was Blattläuse suchen. Nützlinge fördern (Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen). Einen glänzenden Mulch auslegen, der sie vom Ansiedeln abhält, und die Kolonie mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Triebspitzen spülen.
- Was tun
- Kaliseife wirkt bei Kontakt und nur, solange sie nass ist, deshalb muss sie die Blattunterseite treffen. An trockenheitsliebenden Pflanzen und in der Hitze kann sie verbrennen, deshalb abends ausbringen.
- Anzeichen
- Weiße Flecken und Striche auf Blättern und Blüten. Bei starkem Befall werden die Blütenblätter braun und die Knospen öffnen sich gar nicht. An eingelagerten Knollen und Zwiebeln sitzen raue graubraune Stellen.
- Vorbeugen
- Der Thrips überwintert an eingelagerten Knollen und Zwiebeln. Am aktivsten ist er von Juli bis September. In einem warmen Raum vermehrt er sich das ganze Jahr, deshalb das Lager kühl halten.
- Was tun
- Leichte Schäden hinnehmen, für eine saubere Ernte sorgen und die natürlichen Gegenspieler fördern.
- Anzeichen
- Runde Löcher in den Blättern und angefressene Ränder, auf den Blättern ein leuchtend roter Käfer. Die Larven verbergen sich unter Häufchen ihres eigenen schwarzen Kots und fressen einen beblätterten Trieb in wenigen Tagen kahl. Gefressen werden auch Blütenblätter und Stängel.
- Vorbeugen
- Die Käfer erscheinen schon Ende März und bleiben bis Oktober aktiv, deshalb die Pflanzen bei jedem Vorbeigehen kontrollieren. Am leichtesten findet man sie im zeitigen Frühjahr, bevor sie Eier ablegen. Starker Fraß im Frühsommer bedeutet eine kleinere Zwiebel und schwächere Blüte im nächsten Jahr.
- Was tun
- Absammeln von Hand, Käfer und Larven laufend. Ein Insektizid gibt es nicht, nur ein Abwehrmittel und die Förderung natürlicher Gegenspieler (Vögel, Laufkäfer, Schlupfwespen).
- Anzeichen
- Unregelmäßige Löcher mitten im Blatt statt am Rand, junge Pflanzen bis zum Boden abgefressen, morgens Schleimspuren. An tief hängenden Früchten ausgefressene Mulden.
- Vorbeugen
- Verstecke am Beetrand entfernen: Bretter, Steine, dichtes Unkraut. Morgens gießen und nicht abends, damit die Nacht trocken bleibt. Um das Beet einen Streifen groben Sand oder Kies aufbringen. Junge Pflanzen mit Vlies abdecken. Bei Nacht absammeln, was nach wie vor am wirksamsten ist.
- Was tun
- Köder mit Eisenphosphat gelten als weniger riskant für Haustiere und Kinder. Sie in Streifen am Beet auslegen, nicht über die ganze Fläche verteilt.
- Anzeichen
- Die halbrunden Buchten an den Blatträndern im Sommer sind das Werk der ausgewachsenen Käfer und schaden der Pflanze wenig. Gefährlich sind die Larven: Weiße, madenartige Larven mit brauner Kopfkapsel fressen die Wurzeln, die Pflanze lässt plötzlich die Blätter hängen und geht ein, meist zwischen Herbst und Frühjahr.
- Vorbeugen
- Am stärksten gefährdet sind Pflanzen in Töpfen und Kästen. Im Beet ist der Schaden seltener. Beim Umtopfen Wurzeln und Substrat prüfen und die Larven herauslesen. Die ausgewachsenen Käfer findet man abends mit einer Lampe, wenn sie über die Pflanzen kriechen.
- Was tun
- Absammeln der Käfer am Abend, Leimfallen im Innenraum und ein Substratwechsel samt Entfernen der Larven. Ein Insektizid gibt es nicht. Als biologischen Schutz Nützlingsnematoden am Ende des Sommers ins Substrat gießen, solange die Larven noch klein sind.
Vor dem Einsatz Zulassung und Etikett prüfen.
Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick
Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.
Verwandte Pflanzen
Die Pflanze unten gehört zur selben botanischen Familie (Liliaceae).
Quellen zur Pflanze: ASPCA Toxic and Non-Toxic Plants, Cornell University College of Veterinary Medicine, GBIF Backbone Taxonomy, Iowa State University Extension, Merck Veterinary Manual, NC State Extension Plant Toolbox, Royal Horticultural Society, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: Clemson Cooperative Extension, University of Illinois Extension, University of Maryland Extension, University of Wisconsin-Madison Division of Extension, Utah State University Extension.