Wann Tulpen pflanzen?
- Botanischer Name
- Tulipa
- Familie
- Liliaceae
Tulpen werden von September bis November gepflanzt. Sie blühen von April bis Mai.
Tulpen sind Stauden. Essbar sind die Blüten.
Tulpen im Jahreslauf
- Pflanzung
- Blüte
Kurz gefasst
Standort und Ansprüche
Die Blüten stehen zugleich unter den essbaren und unter den giftigen Teilen. Giftig sind sie für Katzen und Hunde, nicht für Menschen.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.
Blattläuse
Schädling- Anzeichen
- Kolonien kleiner Läuse an den Triebspitzen und auf der Blattunterseite. Das Blatt rollt sich ein und verkrüppelt, darunter bleibt klebriger Honigtau. Gefährlicher als der Fraß ist, dass sie Viren übertragen.
- Vorbeugen
- Nicht zu viel Stickstoff geben, denn weiches, saftiges Wachstum ist genau das, was Blattläuse suchen. Nützlinge fördern (Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen). Einen glänzenden Mulch auslegen, der sie vom Ansiedeln abhält, und die Kolonie mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Triebspitzen spülen. Auch die eingelagerten Zwiebeln prüfen, denn Blattläuse setzen sich im Lager an ihnen fest und nicht nur an den Blättern.
Nagetiere und Vögel an den Blumenzwiebeln
Schädling- Anzeichen
- Frisch gesetzte Zwiebeln sind ausgegraben und über das Beet verstreut oder verschwinden spurlos. Im Frühjahr kommt an dieser Stelle nichts. Vögel scharren in frisch bearbeiteter Erde, Nagetiere tragen die ganze Zwiebel davon.
- Vorbeugen
- Am gefährdetsten sind die Zwiebeln in den ersten Wochen nach dem Setzen, bis sie eingewurzelt sind. Ein Metallgitter über das Beet oder über den Topf legen und wieder abnehmen, sobald die Blätter durchkommen. Die Pflanzstelle einebnen und keine Schalen oder Reste an der Oberfläche liegen lassen. Narzissen lassen Nagetiere in Ruhe, deshalb sie zwischen die beliebteren Zwiebeln setzen.
- Was tun
- Ein Gitter über der Pflanzstelle ist der einzige Eingriff.
Schnecken
Schädling- Anzeichen
- Unregelmäßige Löcher mitten im Blatt statt am Rand, junge Pflanzen bis zum Boden abgefressen, morgens Schleimspuren. An tief hängenden Früchten ausgefressene Mulden.
- Vorbeugen
- Verstecke am Beetrand entfernen: Bretter, Steine, dichtes Unkraut. Morgens gießen und nicht abends, damit die Nacht trocken bleibt. Um das Beet einen Streifen groben Sand oder Kies aufbringen. Junge Pflanzen mit Vlies abdecken. Bei Nacht absammeln, was nach wie vor am wirksamsten ist.
Tulpenfeuer
Krankheit- Anzeichen
- Die Blätter sind verkrüppelt oder verdreht und entfalten sich nicht ganz, darauf braune, abgestorbene Flecken, die sich ausbreiten. Bei Nässe bildet sich darüber ein grauer Schimmelbelag. Die Blütenblätter bekommen Flecken und faulen im Nassen rasch. Auf dem abgestorbenen Gewebe und an den Zwiebelschalen entstehen kleine schwarze Körper, mit denen die Krankheit im Boden überwintert.
- Vorbeugen
- Vor dem Setzen die Zwiebeln prüfen und jede mit kleinen schwarzen Körpern oder mit Fäulnis aussortieren. Weit genug auseinander pflanzen, damit das Laub abtrocknet. Befallene Pflanzen sofort ausgraben und aus dem Garten schaffen. An eine Stelle, an der die Krankheit war, mindestens drei Jahre lang keine Tulpen setzen.
- Was tun
- Für den Hausgarten gibt es keinen chemischen Eingriff. Es bleiben das Entfernen der befallenen Pflanzen und eine Pause an dieser Stelle.
Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick
Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.
Verwandte Pflanzen
Die Pflanze unten gehört zur selben botanischen Familie (Liliaceae).
Quellen zur Pflanze: ASPCA Toxic and Non-Toxic Plants, Clemson Cooperative Extension, GBIF Backbone Taxonomy, Iowa State University Extension, NC State Extension Plant Toolbox, Royal Horticultural Society, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: University of Maryland Extension, University of Wisconsin-Madison Division of Extension, Utah State University Extension.