Wie Orchideen pflegen?
- Botanischer Name
- Phalaenopsis
- Familie
- Orchidaceae
Orchideen stehen an einem hellen Platz ohne direkte Sonne. Sie werden gegossen, sobald das obere Drittel des Substrats abgetrocknet ist. Sie werden alle zwei Jahre umgetopft.
Orchideen sind Stauden.
Phalaenopsis wächst als Epiphyt und nicht in Erde. Das Substrat besteht aus grober Pinienrinde, Holzkohle oder Lavagestein und lässt das Wasser sofort durchlaufen. Lehmige Erde und Blumenerde sind ungeeignet. Die Rinde zersetzt sich mit der Zeit und sackt zusammen, deshalb wird auch dann umgetopft, wenn der Topf noch groß genug ist.
Die Blüte setzt ein, wenn die Nachttemperatur sinkt. Im Zimmer ist das an keine Jahreszeit gebunden, deshalb blühen Orchideen zu jeder Jahreszeit. Die Blüten halten mehrere Monate.
Die Luft in den meisten Wohnungen ist für Orchideen zu trocken. Die Pflanzen werden deshalb leicht besprüht.
Orchideen im Jahreslauf
- Blüte
Kurz gefasst
Standort und Ansprüche
Sind Orchideen giftig für Katzen und Hunde?
Nein. Orchideen sind nicht giftig für Katzen und Hunde.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.
- Anzeichen
- Kleine dunkle Mücken, die über die Substratoberfläche laufen oder knapp darüber fliegen. Die Larven mit glänzend schwarzem Kopf leben im Substrat. Die Pflanze verliert zunächst nur ihr gesundes Aussehen.
- Vorbeugen
- Das Problem ist fast immer ein zu nasses, torfreiches Substrat: die oberste Schicht zwischen zwei Wassergaben abtrocknen lassen. Eine Schicht Sand oder feiner Kies auf dem Topf nimmt den Mücken den Platz für ihre Eier.
- Was tun
- Präparate mit Bacillus thuringiensis israelensis werden ins Substrat gegossen und wirken auf die Larven, nicht auf die ausgewachsenen Mücken.
- Anzeichen
- Flöckchen weißer Wachswolle in den Blattachseln, an den Blattscheiden und in anderen geschützten Winkeln der Pflanze. Darunter sitzen weiche rosa Läuse und orange Eier. Die Pflanze klebt von Honigtau, auf den Blättern wächst schwarzer Rußtau, das Wachstum stockt und die Blätter können vorzeitig fallen. Manche Arten leben an den Wurzeln und zeigen sich erst beim Umtopfen.
- Vorbeugen
- Die Weibchen fliegen nicht und laufen nicht weit, deshalb bringt man sie fast immer mit einer neuen Pflanze herein: beim Kauf die Blattachseln prüfen und eine neue Pflanze eine Zeit lang getrennt von der Sammlung halten. Abgestorbene Blätter und Schnittgut laufend wegräumen, denn daran haften die Eier. Ein paar Wollläuse verträgt eine Pflanze. Ein stark befallenes Exemplar ist oft billiger weggeworfen als gerettet. Im Gewächshaus halten Nützlinge sie nieder, der Marienkäfer Cryptolaemus und Schlupfwespen, die in der warmen Jahreshälfte arbeiten.
- Was tun
- Der Wachsüberzug stößt die Spritzbrühe ab, deshalb muss die Kaliseife genau die Blattachseln treffen, in denen die Läuse sitzen, und eine einzige Anwendung reicht selten. Einzelne Nester nimmt man am leichtesten mit einem Wattestäbchen ab.
- Anzeichen
- Schuppenartige Höcker, die am Stängel und auf der Blattunterseite kleben, bei Zimmerpflanzen am liebsten entlang der Mittelrippe. Sie bewegen sich nicht und werden leicht als Teil der Pflanze übersehen. Die weichen Schildläuse scheiden Honigtau aus, deshalb kleben die Blätter und schwärzen vom Rußtau. Bei starkem Befall lässt das Wachstum nach.
- Vorbeugen
- Wie bei den Wollläusen: die erwachsenen Weibchen fliegen nicht, sie kommen also mit einer neuen Pflanze ins Haus. Stängel und Blattadern auf der Unterseite prüfen und eine neue Pflanze eine Zeit lang getrennt halten. Eine gesunde, gut gepflegte Pflanze verträgt vereinzelte Schildläuse und ein Eingriff ist nicht immer nötig. Eine Pflanze, die im Sommer ins Freie darf, hinausstellen, denn kühlere Luft und Nützlinge bewirken mehr als eine Spritzung.
- Was tun
- Eine erwachsene Schildlaus ist unter ihrem Wachsschild vor der Spritzbrühe geschützt, deshalb mit dem Fingernagel, einem Tuch oder einer alten Zahnbürste abkratzen, solange es wenige sind. Eine stark befallene Zimmerpflanze wirft man oft besser weg, als sie zu behandeln.
- Anzeichen
- Kleine helle Punkte auf der Blattoberseite und ein insgesamt fahles Aussehen. Bei starkem Befall wird das Blatt braun oder gelb und die Pflanze geht ein. Bei schwerem Befall sind feine Gespinste zwischen den Blättern zu sehen.
- Vorbeugen
- Am stärksten gefährdet sind Pflanzen, die das ganze Jahr in der trockenen Zimmerluft stehen. Regelmäßig besprühen und die Luftfeuchte erhöhen, das mindert das Problem. Neue Pflanzen einige Wochen getrennt von den übrigen halten.
- Was tun
- Robuste Pflanzen zuerst kräftig mit Wasser abspülen. Danach Kaliseife, die bei Kontakt wirkt und die Blattunterseite treffen muss.
Vor dem Einsatz Zulassung und Etikett prüfen.
Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick
Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.
Quellen zur Pflanze: ASPCA Toxic and Non-Toxic Plants, Clemson Cooperative Extension, GBIF Backbone Taxonomy, NC State Extension Plant Toolbox, Royal Horticultural Society, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: EPPO Global Database.