Wann Schmetterlingsflieder schneiden?
- Botanischer Name
- Buddleja davidii
- Familie
- Scrophulariaceae
Der Schmetterlingsflieder wird von Februar bis März geschnitten. Er wird von März bis Mai gepflanzt.
Der Schmetterlingsflieder ist ein Gehölz.
Der Schmetterlingsflieder blüht am diesjährigen Holz. Ein starker Rückschnitt mindert die Blüte daher nicht. An den neuen Trieben fallen die Blüten größer aus.
In einem strengen Winter friert der Schmetterlingsflieder bis zum Boden zurück und treibt im Frühjahr aus dem Stock neu aus. Die erfrorenen Triebe werden beim ohnehin fälligen Rückschnitt entfernt.
Schmetterlingsflieder im Jahreslauf
- Schnitt
- Pflanzung
Kurz gefasst
Standort und Ansprüche
Ist der Schmetterlingsflieder giftig für Katzen und Hunde?
Nein. Der Schmetterlingsflieder ist nicht giftig für Katzen und Hunde.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.
- Anzeichen
- Kolonien kleiner Läuse an den Triebspitzen und auf der Blattunterseite. Das Blatt rollt sich ein und verkrüppelt, darunter bleibt klebriger Honigtau. Gefährlicher als der Fraß ist, dass sie Viren übertragen.
- Vorbeugen
- Nicht zu viel Stickstoff geben, denn weiches, saftiges Wachstum ist genau das, was Blattläuse suchen. Nützlinge fördern (Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen). Einen glänzenden Mulch auslegen, der sie vom Ansiedeln abhält, und die Kolonie mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Triebspitzen spülen.
- Was tun
- Kaliseife wirkt bei Kontakt und nur, solange sie nass ist, deshalb muss sie die Blattunterseite treffen. An trockenheitsliebenden Pflanzen und in der Hitze kann sie verbrennen, deshalb abends ausbringen.
- Anzeichen
- Die Pflanze stirbt plötzlich ab, oft mitten in der Saison und ohne vorheriges Kümmern. Löst man die Rinde in Bodennähe, liegt darunter ein weißer oder cremefarbener Pilzbelag, dünn wie die Haut eines Pilzes. Im Boden verlaufen schwarze oder braune Stränge wie Schnürsenkel. Im Spätsommer und Herbst erscheinen an Stümpfen oder über toten Wurzeln Büschel honigbrauner Pilze mit einem weißlichen Ring am Stiel.
- Vorbeugen
- Der Pilz breitet sich mit seinen Strängen im Boden aus, wenige Zentimeter bis gut eine Handbreit unter der Oberfläche, und infiziert die Wurzeln einer lebenden Pflanze, sobald er sie berührt. Deshalb keine Stümpfe und toten Wurzeln im Boden lassen. Völlig widerstandsfähig ist keine Pflanze, besonders empfindlich sind aber Liguster, Flieder, Schneeball, Weigelie, Forsythie, Sommerflieder, Rhododendron, Thuja und Walnuss.
- Was tun
- Mittel gibt es nicht. Das Einzige, was wirkt, ist das Ausgraben und Entfernen aller befallenen Wurzeln und Stümpfe. Damit nimmt man dem Pilz die Nahrung, ohne die die Stränge im Boden nicht wachsen. Eine senkrechte Sperre aus Gummi- oder dicker Kunststofffolie, etwa einen halben Meter tief eingegraben und einige Zentimeter über dem Boden stehend, stoppt die Ausbreitung in einen nicht befallenen Gartenteil.
Vor dem Einsatz Zulassung und Etikett prüfen.
Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick
Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.
Quellen zur Pflanze: DGUV Information 202-023 „Giftpflanzen, GBIF Backbone Taxonomy, NC State Extension Plant Toolbox, Oregon State University, Royal Horticultural Society, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: Clemson Cooperative Extension, University of Wisconsin-Madison Division of Extension, Utah State University Extension.