Wann Walnussbaum schneiden?
- Botanischer Name
- Juglans regia
- Familie
- Juglandaceae
Der Walnussbaum wird von Juli bis September geschnitten. Er wird von Oktober bis März gepflanzt. Er wird von September bis Oktober geerntet.
Der Walnussbaum ist ein Gehölz. Essbar sind die Samen.
In der Ruhezeit und beim Austrieb blutet jede Schnittstelle. Geschnitten wird deshalb erst im vollen Laub. Nötig ist der Schnitt ohnehin selten, entfernt werden Totholz und sich kreuzende Äste. Einen starken Rückschnitt verträgt der Baum nicht.
Ein Walnussbaum wird ungefähr so breit wie hoch, und der Pflanzabstand richtet sich danach. Am besten wächst er in tiefgründigem, durchlässigem Lehmboden.
Männliche und weibliche Blüten sitzen am selben Baum und öffnen sich nicht immer gleichzeitig. Deshalb braucht der Walnussbaum einen Befruchter in der Nähe. Ein veredelter Baum bringt den ersten Ertrag mit etwa 4 Jahren, ein Sämling mit 8.
Walnussbaum im Jahreslauf
- Schnitt
- Pflanzung
- Ernte
Kurz gefasst
Standort und Ansprüche
Krankheiten und Schädlinge
Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.
- Anzeichen
- Die Pflanze stirbt plötzlich ab, oft mitten in der Saison und ohne vorheriges Kümmern. Löst man die Rinde in Bodennähe, liegt darunter ein weißer oder cremefarbener Pilzbelag, dünn wie die Haut eines Pilzes. Im Boden verlaufen schwarze oder braune Stränge wie Schnürsenkel. Im Spätsommer und Herbst erscheinen an Stümpfen oder über toten Wurzeln Büschel honigbrauner Pilze mit einem weißlichen Ring am Stiel.
- Vorbeugen
- Der Pilz breitet sich mit seinen Strängen im Boden aus, wenige Zentimeter bis gut eine Handbreit unter der Oberfläche, und infiziert die Wurzeln einer lebenden Pflanze, sobald er sie berührt. Deshalb keine Stümpfe und toten Wurzeln im Boden lassen. Völlig widerstandsfähig ist keine Pflanze, besonders empfindlich sind aber Liguster, Flieder, Schneeball, Weigelie, Forsythie, Sommerflieder, Rhododendron, Thuja und Walnuss.
- Was tun
- Mittel gibt es nicht. Das Einzige, was wirkt, ist das Ausgraben und Entfernen aller befallenen Wurzeln und Stümpfe. Damit nimmt man dem Pilz die Nahrung, ohne die die Stränge im Boden nicht wachsen. Eine senkrechte Sperre aus Gummi- oder dicker Kunststofffolie, etwa einen halben Meter tief eingegraben und einige Zentimeter über dem Boden stehend, stoppt die Ausbreitung in einen nicht befallenen Gartenteil.
Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick
Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.
Quellen zur Pflanze: GBIF Backbone Taxonomy, NC State Extension Plant Toolbox, Oregon State University, Penn State Extension, Royal Horticultural Society, Utah State University Extension, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026.