Wann Zitronenbaum schneiden?
- Botanischer Name
- Citrus limon
- Familie
- Rutaceae
Der Zitronenbaum wird von Mai bis August geschnitten.
Der Zitronenbaum ist ein Gehölz. Essbar sind die Früchte.
Ein Gewächshaus, ein Wintergarten oder eine verglaste Veranda ist das richtige Winterquartier für den Zitronenbaum. Ein geheiztes Wohnzimmer ist zu warm und zu trocken. Der Kübel geht im Herbst dorthin, bevor die Nächte kühl werden, und steht im Sommer wieder im Garten. Der Baum wird nicht ausgepflanzt, weil er den Winter im Freien nicht zuverlässig übersteht.
Der Zitronenbaum blüht an den Spitzen junger Seitentriebe, deshalb fällt der Schnitt zurückhaltend aus. Nur starke neue Triebe, die in die Krone wachsen, werden eingekürzt. Triebe, die unterhalb der Krone am Stamm austreiben, werden ganz entfernt.
Im Sommer wird mit Regenwasser gegossen, und bei Hitze wird die Erde täglich kontrolliert. Sie bleibt dabei gleichmäßig feucht. Im Winterquartier wird erst wieder gegossen, wenn die Oberfläche abgetrocknet ist. Zu viel Wasser ist in dieser Zeit die häufigste Ursache dafür, dass ein Zitronenbaum eingeht.
Im Winterquartier setzt der Zitronenbaum mehr Früchte an, wenn die Blüten von Hand bestäubt werden.
Zitronenbaum im Jahreslauf
- Schnitt
Kurz gefasst
Standort und Ansprüche
Ist der Zitronenbaum giftig für Katzen und Hunde?
Ja. Giftig für Mensch und Tier, giftige Teile: Stängel und Blätter.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.
- Anzeichen
- Kolonien kleiner Läuse an den Triebspitzen und auf der Blattunterseite. Das Blatt rollt sich ein und verkrüppelt, darunter bleibt klebriger Honigtau. Gefährlicher als der Fraß ist, dass sie Viren übertragen.
- Vorbeugen
- Nicht zu viel Stickstoff geben, denn weiches, saftiges Wachstum ist genau das, was Blattläuse suchen. Nützlinge fördern (Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen). Einen glänzenden Mulch auslegen, der sie vom Ansiedeln abhält, und die Kolonie mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Triebspitzen spülen.
- Was tun
- Kaliseife wirkt bei Kontakt und nur, solange sie nass ist, deshalb muss sie die Blattunterseite treffen. An trockenheitsliebenden Pflanzen und in der Hitze kann sie verbrennen, deshalb abends ausbringen.
- Anzeichen
- Flöckchen weißer Wachswolle in den Blattachseln, an den Blattscheiden und in anderen geschützten Winkeln der Pflanze. Darunter sitzen weiche rosa Läuse und orange Eier. Die Pflanze klebt von Honigtau, auf den Blättern wächst schwarzer Rußtau, das Wachstum stockt und die Blätter können vorzeitig fallen. Manche Arten leben an den Wurzeln und zeigen sich erst beim Umtopfen.
- Vorbeugen
- Die Weibchen fliegen nicht und laufen nicht weit, deshalb bringt man sie fast immer mit einer neuen Pflanze herein: beim Kauf die Blattachseln prüfen und eine neue Pflanze eine Zeit lang getrennt von der Sammlung halten. Abgestorbene Blätter und Schnittgut laufend wegräumen, denn daran haften die Eier. Ein paar Wollläuse verträgt eine Pflanze. Ein stark befallenes Exemplar ist oft billiger weggeworfen als gerettet. Im Gewächshaus halten Nützlinge sie nieder, der Marienkäfer Cryptolaemus und Schlupfwespen, die in der warmen Jahreshälfte arbeiten.
- Was tun
- Der Wachsüberzug stößt die Spritzbrühe ab, deshalb muss die Kaliseife genau die Blattachseln treffen, in denen die Läuse sitzen, und eine einzige Anwendung reicht selten. Einzelne Nester nimmt man am leichtesten mit einem Wattestäbchen ab.
- Anzeichen
- Schuppenartige Höcker, die am Stängel und auf der Blattunterseite kleben, bei Zimmerpflanzen am liebsten entlang der Mittelrippe. Sie bewegen sich nicht und werden leicht als Teil der Pflanze übersehen. Die weichen Schildläuse scheiden Honigtau aus, deshalb kleben die Blätter und schwärzen vom Rußtau. Bei starkem Befall lässt das Wachstum nach.
- Vorbeugen
- Wie bei den Wollläusen: die erwachsenen Weibchen fliegen nicht, sie kommen also mit einer neuen Pflanze ins Haus. Stängel und Blattadern auf der Unterseite prüfen und eine neue Pflanze eine Zeit lang getrennt halten. Eine gesunde, gut gepflegte Pflanze verträgt vereinzelte Schildläuse und ein Eingriff ist nicht immer nötig. Eine Pflanze, die im Sommer ins Freie darf, hinausstellen, denn kühlere Luft und Nützlinge bewirken mehr als eine Spritzung.
- Was tun
- Eine erwachsene Schildlaus ist unter ihrem Wachsschild vor der Spritzbrühe geschützt, deshalb mit dem Fingernagel, einem Tuch oder einer alten Zahnbürste abkratzen, solange es wenige sind. Eine stark befallene Zimmerpflanze wirft man oft besser weg, als sie zu behandeln.
- Anzeichen
- Kleine helle Punkte auf der Blattoberseite und ein insgesamt fahles Aussehen. Bei starkem Befall wird das Blatt braun oder gelb und die Pflanze geht ein. Bei schwerem Befall sind feine Gespinste zwischen den Blättern zu sehen.
- Vorbeugen
- Am stärksten gefährdet sind Pflanzen, die das ganze Jahr in der trockenen Zimmerluft stehen. Regelmäßig besprühen und die Luftfeuchte erhöhen, das mindert das Problem. Neue Pflanzen einige Wochen getrennt von den übrigen halten.
- Was tun
- Robuste Pflanzen zuerst kräftig mit Wasser abspülen. Danach Kaliseife, die bei Kontakt wirkt und die Blattunterseite treffen muss.
Vor dem Einsatz Zulassung und Etikett prüfen.
Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick
Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.
Verwandte Pflanzen
Die Pflanzen unten gehören zur selben botanischen Familie (Rutaceae).
Quellen zur Pflanze: ASPCA Toxic and Non-Toxic Plants, Clemson Cooperative Extension, GBIF Backbone Taxonomy, NC State Extension Plant Toolbox, Royal Horticultural Society, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: EPPO Global Database, University of Wisconsin-Madison Division of Extension, Utah State University Extension.