Sternrußtau bekämpfen: erkennen, vorbeugen, behandeln Krankheit
Wie erkennt man Sternrußtau?
Violette bis schwarze Flecken auf den Blättern, um die herum das Blatt vergilbt. Die Blätter fallen vorzeitig ab und der Strauch steht schon im Hochsommer kahl. Die geschwächte Pflanze blüht im nächsten Jahr schlechter.
Wie beugt man Sternrußtau vor?
Der Pilz überwintert auf dem Falllaub und in ruhenden Infektionen an jungen Trieben und Knospen. Im Herbst das Falllaub aufsammeln und entfernen oder unter Mulch vergraben, im Winter auch die am Strauch verbliebenen Blätter abpflücken und im Frühjahr vor dem Austrieb alle fleckigen Triebteile herausschneiden. Der Beginn der Krankheit verschiebt sich damit nur, weil die Sporen mit dem Regen von anderswo anfliegen.
Was hilft gegen Sternrußtau?
Keine Fungizide einsetzen. Es bleiben aufgeräumtes Laub, das Herausschneiden der fleckigen Triebe im Frühjahr und die Sortenwahl. Die Widerstandsfähigkeit einer neuen Sorte hält meist nicht lange, weil neue Pilzstämme auftreten. Am wenigsten betroffen sind die alten Wildrosen.
An welchen Pflanzen tritt Sternrußtau auf? 2
Zierpflanzen 2
Quellen: Royal Horticultural Society
Geprüft am 18. August 2026.