Pelargonie

Wann Pelargonien pflanzen?

Botanischer Name
Pelargonium
Familie
Geraniaceae

Pelargonien werden im Mai gepflanzt. Sie blühen von Mai bis Oktober.

Pelargonien sind Stauden. Essbar sind die Blätter und Blüten.

Pelargonien überwintern hell und luftig, am besten am hellsten Fenster im Haus. Gegossen wird sparsam, sodass das Substrat zwischen zwei Wassergaben ganz abtrocknet. Feuchte Luft und zu viel Wasser führen zu Ödemen, den korkigen Flecken auf den Blättern.

Umgetopft wird noch im Haus, bevor die Pelargonien nach draußen kommen. Stecklinge werden vom Frühjahr bis zum Herbst geschnitten. Aus ihnen wachsen die Pflanzen für die nächste Saison.

Pelargonie
Foto: Andrew massyn · CC BY-SA 3.0

Pelargonien im Jahreslauf

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Pflanzung
Blüte
Umtopfen
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  • Pflanzung
  • Blüte
  • Umtopfen

Kurz gefasst

Pflanzung
im Mai
Woche 20 bis 22
Das Fenster beginnt zum letzten Frost
Blüte
von Mai bis Oktober
Woche 20 bis 41
Umtopfen
von März bis April
Woche 12 bis 17
Vermehrung
Stecklinge und Aussaat

Der letzte Frost fällt nicht überall auf denselben Tag. Die angegebenen Wochen sind deshalb ein Anhaltspunkt und kein Datum.

Standort und Ansprüche

🪨
Boden
leicht und lehmig
☀️
Sonne
volle Sonne
💧
Wasser
wenig
❄️
Frost
verträgt keinen Frost
🧣
Überwinterung
muss ins Haus
📏
Höhe
30 bis 60 cm
⚠️
Giftigkeit
giftig für Katzen und Hunde, giftige Teile: Blätter

Die Blätter stehen zugleich unter den essbaren und unter den giftigen Teilen. Giftig sind sie für Katzen und Hunde, nicht für Menschen.

Sind Pelargonien giftig für Katzen und Hunde?

Ja. Giftig für Katzen und Hunde, giftige Teile: Blätter.

Krankheiten und Schädlinge

Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.

Anzeichen
Kleine dunkle Mücken, die über die Substratoberfläche laufen oder knapp darüber fliegen. Die Larven mit glänzend schwarzem Kopf leben im Substrat. Die Pflanze verliert zunächst nur ihr gesundes Aussehen.
Vorbeugen
Das Problem ist fast immer ein zu nasses, torfreiches Substrat: die oberste Schicht zwischen zwei Wassergaben abtrocknen lassen. Eine Schicht Sand oder feiner Kies auf dem Topf nimmt den Mücken den Platz für ihre Eier.
Was tun
Präparate mit Bacillus thuringiensis israelensis werden ins Substrat gegossen und wirken auf die Larven, nicht auf die ausgewachsenen Mücken.
Anzeichen
Flöckchen weißer Wachswolle in den Blattachseln, an den Blattscheiden und in anderen geschützten Winkeln der Pflanze. Darunter sitzen weiche rosa Läuse und orange Eier. Die Pflanze klebt von Honigtau, auf den Blättern wächst schwarzer Rußtau, das Wachstum stockt und die Blätter können vorzeitig fallen. Manche Arten leben an den Wurzeln und zeigen sich erst beim Umtopfen.
Vorbeugen
Die Weibchen fliegen nicht und laufen nicht weit, deshalb bringt man sie fast immer mit einer neuen Pflanze herein: beim Kauf die Blattachseln prüfen und eine neue Pflanze eine Zeit lang getrennt von der Sammlung halten. Abgestorbene Blätter und Schnittgut laufend wegräumen, denn daran haften die Eier. Ein paar Wollläuse verträgt eine Pflanze. Ein stark befallenes Exemplar ist oft billiger weggeworfen als gerettet. Im Gewächshaus halten Nützlinge sie nieder, der Marienkäfer Cryptolaemus und Schlupfwespen, die in der warmen Jahreshälfte arbeiten.
Was tun
Der Wachsüberzug stößt die Spritzbrühe ab, deshalb muss die Kaliseife genau die Blattachseln treffen, in denen die Läuse sitzen, und eine einzige Anwendung reicht selten. Einzelne Nester nimmt man am leichtesten mit einem Wattestäbchen ab.
Anzeichen
Schuppenartige Höcker, die am Stängel und auf der Blattunterseite kleben, bei Zimmerpflanzen am liebsten entlang der Mittelrippe. Sie bewegen sich nicht und werden leicht als Teil der Pflanze übersehen. Die weichen Schildläuse scheiden Honigtau aus, deshalb kleben die Blätter und schwärzen vom Rußtau. Bei starkem Befall lässt das Wachstum nach.
Vorbeugen
Wie bei den Wollläusen: die erwachsenen Weibchen fliegen nicht, sie kommen also mit einer neuen Pflanze ins Haus. Stängel und Blattadern auf der Unterseite prüfen und eine neue Pflanze eine Zeit lang getrennt halten. Eine gesunde, gut gepflegte Pflanze verträgt vereinzelte Schildläuse und ein Eingriff ist nicht immer nötig. Eine Pflanze, die im Sommer ins Freie darf, hinausstellen, denn kühlere Luft und Nützlinge bewirken mehr als eine Spritzung.
Was tun
Eine erwachsene Schildlaus ist unter ihrem Wachsschild vor der Spritzbrühe geschützt, deshalb mit dem Fingernagel, einem Tuch oder einer alten Zahnbürste abkratzen, solange es wenige sind. Eine stark befallene Zimmerpflanze wirft man oft besser weg, als sie zu behandeln.
Anzeichen
Kleine helle Punkte auf der Blattoberseite und ein insgesamt fahles Aussehen. Bei starkem Befall wird das Blatt braun oder gelb und die Pflanze geht ein. Bei schwerem Befall sind feine Gespinste zwischen den Blättern zu sehen.
Vorbeugen
Am stärksten gefährdet sind Pflanzen, die das ganze Jahr in der trockenen Zimmerluft stehen. Regelmäßig besprühen und die Luftfeuchte erhöhen, das mindert das Problem. Neue Pflanzen einige Wochen getrennt von den übrigen halten.
Was tun
Robuste Pflanzen zuerst kräftig mit Wasser abspülen. Danach Kaliseife, die bei Kontakt wirkt und die Blattunterseite treffen muss.

Vor dem Einsatz Zulassung und Etikett prüfen.

Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick

Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.

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Verwandte Pflanzen

Die Pflanze unten gehört zur selben botanischen Familie (Geraniaceae).

Quellen zur Pflanze: ASPCA Toxic and Non-Toxic Plants, Clemson Cooperative Extension, GBIF Backbone Taxonomy, NC State Extension Plant Toolbox, Royal Horticultural Society, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 22. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: EPPO Global Database.