Wann Waldrebe pflanzen?
- Botanischer Name
- Clematis
- Familie
- Ranunculaceae
Die Waldrebe wird von September bis Mai gepflanzt.
Die Waldrebe ist ein Gehölz.
Clematis wird in drei Schnittgruppen eingeteilt, und die Blütezeit sagt, zu welcher eine Pflanze gehört. Frühjahrsblüher blühen am vorjährigen Holz und brauchen keinen regelmäßigen Schnitt, entfernt wird nur das Verblühte. Frühsommerblüher setzen ihre Blüten an kurzen Trieben aus dem vorjährigen Holz an und werden bis auf ein kräftiges Knospenpaar zurückgeschnitten. Spätsommerblüher blühen am diesjährigen Holz und werden stark zurückgeschnitten. Ohne Schnitt blühen sie jedes Jahr höher und verkahlen von unten.
In sehr schattiger Lage blüht die Clematis nur spärlich. Ihre Wurzeln brauchen dagegen einen kühlen und feuchten Boden. Der Fuß der Pflanze wird deshalb mit Stauden oder einer Lage Kies beschattet.
Beim Schnitt tritt aus den Trieben Saft aus. Er enthält Protoanemonin und ruft auf der Haut einen Ausschlag hervor.
Waldrebe im Jahreslauf
- Pflanzung
- Schnitt (frühjahrsblühend)
- Schnitt (frühsommerblühend und spätsommerblühend)
Kurz gefasst
Standort und Ansprüche
Ist die Waldrebe giftig für Katzen und Hunde?
Ja. Giftig für Mensch und Tier, giftige Teile: Blätter und Saft.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.
- Anzeichen
- Kolonien kleiner Läuse an den Triebspitzen und auf der Blattunterseite. Das Blatt rollt sich ein und verkrüppelt, darunter bleibt klebriger Honigtau. Gefährlicher als der Fraß ist, dass sie Viren übertragen.
- Vorbeugen
- Nicht zu viel Stickstoff geben, denn weiches, saftiges Wachstum ist genau das, was Blattläuse suchen. Nützlinge fördern (Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen). Einen glänzenden Mulch auslegen, der sie vom Ansiedeln abhält, und die Kolonie mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Triebspitzen spülen.
- Was tun
- Kaliseife wirkt bei Kontakt und nur, solange sie nass ist, deshalb muss sie die Blattunterseite treffen. An trockenheitsliebenden Pflanzen und in der Hitze kann sie verbrennen, deshalb abends ausbringen.
- Anzeichen
- Ein Trieb welkt und schwärzt plötzlich, oft kurz vor der Blüte und ohne allmähliches Kümmern. Durchgeschnitten ist der Stängel innen dunkel verfärbt. Die Wurzel überlebt meist und neue gesunde Triebe kommen aus dem Boden oder knapp darüber.
- Vorbeugen
- Die Krankheit trifft vor allem die großblumigen Hybriden. Die kleinblütigen Arten sind deutlich widerstandsfähiger. Resistent oder tolerant sind Clematis alpina, C. montana, C. viticella, C. macropetala, C. tangutica, C. orientalis und C. integrifolia. Tief bearbeiteter und gemulchter Boden, der den Wurzeln Trockenstress erspart, senkt das Risiko.
- Was tun
- Welke Triebe bis ins gesunde, nicht verfärbte Gewebe zurückschneiden und das Schnittgut sofort entfernen, damit es den Boden nicht infiziert. Die Pflanze nicht zu früh ausgraben, denn der Neuaustrieb kommt oft in Bodennähe.
- Anzeichen
- Ein weißer, mehliger Belag auf den Blättern, zuerst auf den unteren und älteren. Das Blatt darunter vergilbt und vertrocknet. Die Früchte bleiben klein, weil der Pflanze Blattfläche fehlt.
- Vorbeugen
- Widerstandsfähige Sorten, luftiger Abstand und Sonne, aufgeräumte Reste am Ende der Saison. Anders als die meisten Pilze wird er von nassem Laub nicht gefördert, denn er breitet sich bei Hitze und hoher Luftfeuchte aus, auch in einem trockenen Sommer.
- Was tun
- Ölpräparate, die gegen Echten Mehltau an Kürbisgewächsen bestimmt sind, wirken bei Kontakt. Ein bereits befallenes Blatt heilen sie nicht, sie stoppen aber die Ausbreitung auf gesunde. Bei Kräutern stattdessen die befallenen Triebe zurückschneiden, denn der Neuaustrieb kommt sauber. Bei Zierstauden bleiben Abstand und Feuchte.
- Anzeichen
- Die halbrunden Buchten an den Blatträndern im Sommer sind das Werk der ausgewachsenen Käfer und schaden der Pflanze wenig. Gefährlich sind die Larven: Weiße, madenartige Larven mit brauner Kopfkapsel fressen die Wurzeln, die Pflanze lässt plötzlich die Blätter hängen und geht ein, meist zwischen Herbst und Frühjahr.
- Vorbeugen
- Am stärksten gefährdet sind Pflanzen in Töpfen und Kästen. Im Beet ist der Schaden seltener. Beim Umtopfen Wurzeln und Substrat prüfen und die Larven herauslesen. Die ausgewachsenen Käfer findet man abends mit einer Lampe, wenn sie über die Pflanzen kriechen.
- Was tun
- Absammeln der Käfer am Abend, Leimfallen im Innenraum und ein Substratwechsel samt Entfernen der Larven. Ein Insektizid gibt es nicht. Als biologischen Schutz Nützlingsnematoden am Ende des Sommers ins Substrat gießen, solange die Larven noch klein sind.
Vor dem Einsatz Zulassung und Etikett prüfen.
Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick
Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.
Verwandte Pflanzen
Die Pflanze unten gehört zur selben botanischen Familie (Ranunculaceae).
Quellen zur Pflanze: ASPCA Toxic and Non-Toxic Plants, GBIF Backbone Taxonomy, NC State Extension Plant Toolbox, Royal Horticultural Society, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: Clemson Cooperative Extension, KGZS, UF/IFAS Extension, University of Illinois Extension, University of Maryland Extension, University of Wisconsin-Madison Division of Extension, Utah State University Extension.