Clematiswelke bekämpfen: erkennen, vorbeugen, behandeln Krankheit
Wie erkennt man Clematiswelke?
Ein Trieb welkt und schwärzt plötzlich, oft kurz vor der Blüte und ohne allmähliches Kümmern. Durchgeschnitten ist der Stängel innen dunkel verfärbt. Die Wurzel überlebt meist und neue gesunde Triebe kommen aus dem Boden oder knapp darüber.
Wie beugt man Clematiswelke vor?
Die Krankheit trifft vor allem die großblumigen Hybriden. Die kleinblütigen Arten sind deutlich widerstandsfähiger. Resistent oder tolerant sind Clematis alpina, C. montana, C. viticella, C. macropetala, C. tangutica, C. orientalis und C. integrifolia. Tief bearbeiteter und gemulchter Boden, der den Wurzeln Trockenstress erspart, senkt das Risiko.
Was hilft gegen Clematiswelke?
Welke Triebe bis ins gesunde, nicht verfärbte Gewebe zurückschneiden und das Schnittgut sofort entfernen, damit es den Boden nicht infiziert. Die Pflanze nicht zu früh ausgraben, denn der Neuaustrieb kommt oft in Bodennähe.
An welcher Pflanze tritt Clematiswelke auf? 1
Zierpflanzen 1
Quellen: Royal Horticultural Society
Geprüft am 18. August 2026.