Gladiole

Wann Gladiolen pflanzen?

Botanischer Name
Gladiolus
Familie
Iridaceae

Gladiolen werden von April bis Mai gepflanzt. Sie blühen von Juli bis September.

Gladiolen sind Stauden. Essbar sind die Blüten.

Die Knollen können schon vor den letzten Spätfrösten gesteckt werden, denn die Triebe kommen erst danach aus dem Boden. Im Herbst stirbt das Laub schon beim ersten Frost ab.

Die langen Blütenähren knicken im Wind leicht um. Auf leichtem, sandigem Boden werden die Knollen darum etwas tiefer gesteckt als auf Lehm.

Werden die Knollen in mehreren Sätzen nacheinander gesteckt, hält die Blüte im Beet länger an.

Gladiole
Foto: Jean-Pol GRANDMONT · CC BY-SA 3.0

Gladiolen im Jahreslauf

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Pflanzung
Blüte
15913172125293337414549
  • Pflanzung
  • Blüte

Kurz gefasst

Pflanzung
von April bis Mai
Woche 16 bis 22
Pflanztiefe
12 cm
Blüte
von Juli bis September
Woche 28 bis 39
Vermehrung
Teilung

Standort und Ansprüche

🪨
Boden
lehmig
☀️
Sonne
volle Sonne
💧
Wasser
mäßig viel
❄️
Frost
verträgt keinen Frost
🧣
Überwinterung
muss ins Haus
📏
Höhe
30 bis 183 cm
⚠️
Giftigkeit
giftig für Katzen und Hunde, giftige Teile: Wurzeln, Zwiebeln und Blätter

Sind Gladiolen giftig für Katzen und Hunde?

Ja. Giftig für Katzen und Hunde, giftige Teile: Wurzeln, Zwiebeln und Blätter.

Krankheiten und Schädlinge

Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.

Anzeichen
Kolonien kleiner Läuse an den Triebspitzen und auf der Blattunterseite. Das Blatt rollt sich ein und verkrüppelt, darunter bleibt klebriger Honigtau. Gefährlicher als der Fraß ist, dass sie Viren übertragen.
Vorbeugen
Nicht zu viel Stickstoff geben, denn weiches, saftiges Wachstum ist genau das, was Blattläuse suchen. Nützlinge fördern (Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen). Einen glänzenden Mulch auslegen, der sie vom Ansiedeln abhält, und die Kolonie mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Triebspitzen spülen.
Was tun
Kaliseife wirkt bei Kontakt und nur, solange sie nass ist, deshalb muss sie die Blattunterseite treffen. An trockenheitsliebenden Pflanzen und in der Hitze kann sie verbrennen, deshalb abends ausbringen.
Anzeichen
Weiße Flecken und Striche auf Blättern und Blüten. Bei starkem Befall werden die Blütenblätter braun und die Knospen öffnen sich gar nicht. An eingelagerten Knollen und Zwiebeln sitzen raue graubraune Stellen.
Vorbeugen
Der Thrips überwintert an eingelagerten Knollen und Zwiebeln. Am aktivsten ist er von Juli bis September. In einem warmen Raum vermehrt er sich das ganze Jahr, deshalb das Lager kühl halten.
Was tun
Leichte Schäden hinnehmen, für eine saubere Ernte sorgen und die natürlichen Gegenspieler fördern.
Anzeichen
Unregelmäßige Löcher mitten im Blatt statt am Rand, junge Pflanzen bis zum Boden abgefressen, morgens Schleimspuren. An tief hängenden Früchten ausgefressene Mulden.
Vorbeugen
Verstecke am Beetrand entfernen: Bretter, Steine, dichtes Unkraut. Morgens gießen und nicht abends, damit die Nacht trocken bleibt. Um das Beet einen Streifen groben Sand oder Kies aufbringen. Junge Pflanzen mit Vlies abdecken. Bei Nacht absammeln, was nach wie vor am wirksamsten ist.
Was tun
Köder mit Eisenphosphat gelten als weniger riskant für Haustiere und Kinder. Sie in Streifen am Beet auslegen, nicht über die ganze Fläche verteilt.

Vor dem Einsatz Zulassung und Etikett prüfen.

Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick

Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.

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Verwandte Pflanzen

Die Pflanzen unten gehören zur selben botanischen Familie (Iridaceae).

Quellen zur Pflanze: ASPCA Toxic and Non-Toxic Plants, GBIF Backbone Taxonomy, Iowa State University Extension, NC State Extension Plant Toolbox, Royal Horticultural Society, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: Clemson Cooperative Extension, University of Maryland Extension, University of Wisconsin-Madison Division of Extension, Utah State University Extension.