Bleiglanzkrankheit bekämpfen: erkennen, vorbeugen, behandeln Krankheit

Wie erkennt man Bleiglanzkrankheit?

Das Laub an einem Ast bekommt einen silbrigen Glanz, der Ast stirbt danach ab. Durchgeschnitten zeigt der tote Ast in der Mitte einen unregelmäßigen dunklen Fleck, der den Jahresringen nicht folgt. An alten abgestorbenen Ästen wachsen später konsolenartige Pilze mit weißlich filziger Oberseite und violettbrauner Unterseite. Ein silbriger Glanz ohne dunklen Fleck im Holz ist nicht diese Krankheit, sondern eine Folge von Trockenheit oder Frost.

Wie beugt man Bleiglanzkrankheit vor?

Die Sporen sind von September bis Mai aktiv und dringen über Wunden ein, vor allem über Schnittwunden. Totholz entfernen, bevor darauf Fruchtkörper wachsen.

Bei einzelnen Pflanzen

Aprikose: Im Sommer schneiden, wenn keine Sporen unterwegs sind.

Pflaume: Im Sommer schneiden, wenn keine Sporen unterwegs sind.

Sauerkirsche: Im Sommer schneiden, wenn keine Sporen unterwegs sind.

Süßkirsche: Im Sommer schneiden, wenn keine Sporen unterwegs sind.

Was hilft gegen Bleiglanzkrankheit?

Den befallenen Ast so bald wie möglich abschneiden, und zwar deutlich unterhalb der Stelle, an der der dunkle Fleck im Holz endet. Das Werkzeug zwischendurch desinfizieren und das Schnittgut sofort entfernen, denn an liegen gelassenen Ästen entwickeln sich die Fruchtkörper weiter. Die Wunden nicht routinemäßig verstreichen, dort aber schon, wo die Krankheit wiederkehrt.

An welchen Pflanzen tritt Bleiglanzkrankheit auf? 7

Obstbäume 6

Zierpflanzen 1

Quellen: EPPO Global Database, Royal Horticultural Society
Geprüft am 18. August 2026.