Wann Pflaumenbaum schneiden?
- Botanischer Name
- Prunus domestica
- Familie
- Rosaceae
Der Pflaumenbaum wird von April bis August geschnitten. Er wird von Oktober bis März gepflanzt. Er wird von Juli bis September geerntet.
Der Pflaumenbaum ist ein Gehölz. Essbar sind die Früchte.
Jede Pflaume trägt besser, wenn in der Nähe eine zweite Sorte zur selben Zeit blüht. Manche Sorten brauchen einen Befruchter sogar zwingend. Beim Kauf wird deshalb geprüft, was für die gewählte Sorte gilt.
Junge Bäume werden im Frühjahr geschnitten, sobald die Knospen austreiben, ältere erst im Sommer. Im Herbst und im Winter wird nicht geschnitten, weil dann über die Wunden Krankheitserreger eindringen.
Gekalkt wird nur, wenn eine Bodenprobe einen zu sauren Boden zeigt, und der Kalk wird vor dem Pflanzen ausgebracht.
Pflaumenbaum im Jahreslauf
- Schnitt
- Pflanzung
- Ernte
Kurz gefasst
Standort und Ansprüche
Ist der Pflaumenbaum giftig für Katzen und Hunde?
Ja. Giftig für Katzen und Hunde, giftige Teile: Stängel, Blätter und Samen.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.
- Anzeichen
- Eingesunkene, abgestorbene Rindenstellen an Stamm und Ästen, aus denen im Frühjahr klebriger Gummifluss austritt. Die Blätter zeigen kleine Löcher, als wären sie durchschossen. Der Ast oberhalb des Krebses stirbt ab. Mancher Baum zeigt nur Blatt- und Triebsymptome und bekommt nie einen Krebs am Stamm.
- Vorbeugen
- Das Bakterium dringt über Wunden und über die Blattnarben beim Laubfall ein, deshalb wird Steinobst im Sommer geschnitten, wenn das Gewebe am widerstandsfähigsten ist, und nie im Winter. Derselbe Termin schützt auch vor der Bleiglanzkrankheit.
- Was tun
- Für den Hausgarten gibt es kein Mittel gegen diese Krankheit. Es bleibt der Schnitt: befallene Stellen bis ins gesunde Holz zurückschneiden, das Werkzeug zwischendurch desinfizieren und das Schnittgut aus dem Garten schaffen.
- Anzeichen
- Eine braune Fäule, die sich über die Frucht ausbreitet, darauf hellbraune Sporenpolster, oft in konzentrischen Ringen. Die Frucht fällt ab oder bleibt als vertrocknete Mumie am Ast hängen.
- Vorbeugen
- Der Pilz überwintert in mumifizierten Früchten und in Krebswunden der Rinde, deshalb alle faulen und mumifizierten Früchte aufsammeln und entfernen und befallene Zweige herausschneiden. Die Infektion tritt über eine Wunde ein, deshalb nimmt ein Netz gegen Vögel den wichtigsten Zugang weg. Im Büschel geht sie von Frucht zu Frucht über, die sie berührt.
- Was tun
- Für den Hausgarten gibt es keine Fungizide gegen Monilia. Es bleiben das laufende Absammeln und Entfernen der Mumien sowie die Wahl weniger anfälliger Sorten.
- Anzeichen
- Die Pflanze stirbt plötzlich ab, oft mitten in der Saison und ohne vorheriges Kümmern. Löst man die Rinde in Bodennähe, liegt darunter ein weißer oder cremefarbener Pilzbelag, dünn wie die Haut eines Pilzes. Im Boden verlaufen schwarze oder braune Stränge wie Schnürsenkel. Im Spätsommer und Herbst erscheinen an Stümpfen oder über toten Wurzeln Büschel honigbrauner Pilze mit einem weißlichen Ring am Stiel.
- Vorbeugen
- Der Pilz breitet sich mit seinen Strängen im Boden aus, wenige Zentimeter bis gut eine Handbreit unter der Oberfläche, und infiziert die Wurzeln einer lebenden Pflanze, sobald er sie berührt. Deshalb keine Stümpfe und toten Wurzeln im Boden lassen. Völlig widerstandsfähig ist keine Pflanze, besonders empfindlich sind aber Liguster, Flieder, Schneeball, Weigelie, Forsythie, Sommerflieder, Rhododendron, Thuja und Walnuss.
- Was tun
- Mittel gibt es nicht. Das Einzige, was wirkt, ist das Ausgraben und Entfernen aller befallenen Wurzeln und Stümpfe. Damit nimmt man dem Pilz die Nahrung, ohne die die Stränge im Boden nicht wachsen. Eine senkrechte Sperre aus Gummi- oder dicker Kunststofffolie, etwa einen halben Meter tief eingegraben und einige Zentimeter über dem Boden stehend, stoppt die Ausbreitung in einen nicht befallenen Gartenteil.
- Anzeichen
- Das Laub an einem Ast bekommt einen silbrigen Glanz, der Ast stirbt danach ab. Durchgeschnitten zeigt der tote Ast in der Mitte einen unregelmäßigen dunklen Fleck, der den Jahresringen nicht folgt. An alten abgestorbenen Ästen wachsen später konsolenartige Pilze mit weißlich filziger Oberseite und violettbrauner Unterseite. Ein silbriger Glanz ohne dunklen Fleck im Holz ist nicht diese Krankheit, sondern eine Folge von Trockenheit oder Frost.
- Vorbeugen
- Die Sporen sind von September bis Mai aktiv und dringen über Wunden ein, vor allem über Schnittwunden. Totholz entfernen, bevor darauf Fruchtkörper wachsen. Im Sommer schneiden, wenn keine Sporen unterwegs sind.
- Was tun
- Den befallenen Ast so bald wie möglich abschneiden, und zwar deutlich unterhalb der Stelle, an der der dunkle Fleck im Holz endet. Das Werkzeug zwischendurch desinfizieren und das Schnittgut sofort entfernen, denn an liegen gelassenen Ästen entwickeln sich die Fruchtkörper weiter. Die Wunden nicht routinemäßig verstreichen, dort aber schon, wo die Krankheit wiederkehrt.
Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick
Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.
Verwandte Pflanzen
Die Pflanzen unten gehören zur selben botanischen Familie (Rosaceae).
Quellen zur Pflanze: ASPCA Toxic and Non-Toxic Plants, Clemson Cooperative Extension, GBIF Backbone Taxonomy, Iowa State University Extension, NC State Extension Plant Toolbox, Royal Horticultural Society, University of Maryland Extension, Virginia Cooperative Extension, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 25. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: EPPO Global Database.