Wann Gurken säen?
- Botanischer Name
- Cucumis sativus
- Familie
- Cucurbitaceae
Gurken werden von Mai bis Juni ins Freiland gesät, 2 cm tief. Sie keimen in 7 bis 14 Tagen. Sie werden von Juli bis Oktober geerntet.
Gurken sind einjährige Pflanzen. Essbar sind die Früchte.
Zu früh vorgezogen, wachsen Gurken aus dem Topf heraus, bevor der Boden warm genug ist. Über den Termin entscheidet die Bodentemperatur, bei Direktsaat wie bei Jungpflanzen.
Gurken lassen sich an einer Rankhilfe ziehen, oder sie kriechen über das Beet. An der Rankhilfe stehen sie enger und die Reihen fallen schmaler aus.
Gurken brauchen einen gleichmäßig feuchten Boden. In der Hitze wird täglich gegossen. Fehlt Wasser, werden die Früchte bitter und krumm.
Gurken im Jahreslauf
- Vorkultur
- Auspflanzen
- Aussaat ins Freiland
- Ernte
Kurz gefasst
Der letzte Frost fällt nicht überall auf denselben Tag. Die angegebenen Wochen sind deshalb ein Anhaltspunkt und kein Datum.
Standort und Ansprüche
Sind Gurken giftig für Katzen und Hunde?
Nein. Gurken sind nicht giftig für Katzen und Hunde.
Nachbarn im Beet
Die Mischkultur ist gärtnerische Überlieferung und keine agronomische Aussage. Festgehalten ist, welche Paare die Quellen empfehlen und von welchen sie abraten.
Neben Gurken kommen die Nachbarn an den Beetrand.
Kohlrabi ist eine schnelle Zwischenkultur.
Neben Gurken kommen die Nachbarn an den Beetrand.
Neben Gurken kommen die Nachbarn an den Beetrand.
Die Sonnenblume als lebende Stütze. Das gelingt nur, wenn sie einige Wochen früher gesät wird.
- „Belegt“ heißt, dass eine oder zwei Quellen das Paar nennen.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.
- Anzeichen
- Kolonien kleiner Läuse an den Triebspitzen und auf der Blattunterseite. Das Blatt rollt sich ein und verkrüppelt, darunter bleibt klebriger Honigtau. Gefährlicher als der Fraß ist, dass sie Viren übertragen.
- Vorbeugen
- Nicht zu viel Stickstoff geben, denn weiches, saftiges Wachstum ist genau das, was Blattläuse suchen. Nützlinge fördern (Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen). Einen glänzenden Mulch auslegen, der sie vom Ansiedeln abhält, und die Kolonie mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Triebspitzen spülen.
- Was tun
- Kaliseife wirkt bei Kontakt und nur, solange sie nass ist, deshalb muss sie die Blattunterseite treffen. An trockenheitsliebenden Pflanzen und in der Hitze kann sie verbrennen, deshalb abends ausbringen.
- Anzeichen
- Ein weißer, mehliger Belag auf den Blättern, zuerst auf den unteren und älteren. Das Blatt darunter vergilbt und vertrocknet. Die Früchte bleiben klein, weil der Pflanze Blattfläche fehlt.
- Vorbeugen
- Widerstandsfähige Sorten, luftiger Abstand und Sonne, aufgeräumte Reste am Ende der Saison. Anders als die meisten Pilze wird er von nassem Laub nicht gefördert, denn er breitet sich bei Hitze und hoher Luftfeuchte aus, auch in einem trockenen Sommer.
- Was tun
- Ölpräparate, die gegen Echten Mehltau an Kürbisgewächsen bestimmt sind, wirken bei Kontakt. Ein bereits befallenes Blatt heilen sie nicht, sie stoppen aber die Ausbreitung auf gesunde. Bei Kräutern stattdessen die befallenen Triebe zurückschneiden, denn der Neuaustrieb kommt sauber. Bei Zierstauden bleiben Abstand und Feuchte.
Vor dem Einsatz Zulassung und Etikett prüfen.
Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick
Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.
Verwandte Pflanzen
Die Pflanzen unten gehören zur selben botanischen Familie (Cucurbitaceae).
Quellen zur Pflanze: ASPCA Toxic and Non-Toxic Plants, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Clemson Cooperative Extension, GBIF Backbone Taxonomy, KGZS Zavod Ljubljana, KGZS Zavod Nova Gorica, NC State Extension Plant Toolbox, Royal Horticultural Society, Semenarna Ljubljana, Smernice za strokovno utemeljeno gnojenje (Mihelič et al., MKGP 2011), Utah State University Extension, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: KGZS, UF/IFAS Extension, University of Maryland Extension, University of Wisconsin-Madison Division of Extension.