Gurke

Wann Gurken säen?

Botanischer Name
Cucumis sativus
Familie
Cucurbitaceae

Gurken werden von Mai bis Juni ins Freiland gesät, 2 cm tief. Sie keimen in 7 bis 14 Tagen. Sie werden von Juli bis Oktober geerntet.

Gurken sind einjährige Pflanzen. Essbar sind die Früchte.

Gurke
Foto: Stephen Ausmus, USDA ARS

Gurken im Jahreslauf

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Vorkultur
Auspflanzen
Aussaat ins Freiland
Ernte
15913172125293337414549
  • Vorkultur
  • Auspflanzen
  • Aussaat ins Freiland
  • Ernte

Kurz gefasst

Aussaat ins Freiland
von Mai bis Juni
Woche 21 bis 24
Das Fenster beginnt eine Woche nach dem letzten Frost
Vorkultur
von April bis Mai
Woche 16 bis 19
Das Fenster beginnt fünf Wochen vor dem letzten Frost
Auspflanzen
von Mai bis Juni
Woche 21 bis 23
Das Fenster beginnt eine Woche nach dem letzten Frost
Saattiefe
2 cm
Abstand in der Reihe
20 bis 50 cm
80 bis 150 cm zwischen den Reihen
Keimdauer
7 bis 14 Tage
Keimtemperatur
21 °C
Bis zur Reife
50 bis 70 Tage
Ernte
von Juli bis Oktober
Woche 29 bis 41

Der letzte Frost fällt nicht überall auf denselben Tag. Die angegebenen Wochen sind deshalb ein Anhaltspunkt und kein Datum.

Standort und Ansprüche

🪨
Boden
lehmig
🧪
pH
5,5 bis 6,5
☀️
Sonne
volle Sonne
💧
Wasser
mäßig viel
❄️
Frost
verträgt keinen Frost
🌱
Nährstoffe
Mittelzehrer
🔁
Fruchtfolge
frühestens im vierten Jahr
📏
Höhe
20 bis 45 cm

Nachbarn im Beet

Die Mischkultur ist gärtnerische Überlieferung und keine agronomische Aussage. Festgehalten ist, welche Paare die Quellen empfehlen und von welchen sie abraten.

Bohne belegt

Neben Gurken kommen die Nachbarn an den Beetrand.

Kohlrabi belegt

Kohlrabi ist eine schnelle Zwischenkultur.

Lauch belegt

Neben Gurken kommen die Nachbarn an den Beetrand.

Mais belegt
Rote Bete belegt
Sellerie belegt

Neben Gurken kommen die Nachbarn an den Beetrand.

Sonnenblume belegt

Die Sonnenblume als lebende Stütze. Das gelingt nur, wenn sie einige Wochen früher gesät wird.

  • „Belegt“ heißt, dass eine oder zwei Quellen das Paar nennen.

Krankheiten und Schädlinge

Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.

Blattläuse

Schädling
Anzeichen
Kolonien kleiner Läuse an den Triebspitzen und auf der Blattunterseite. Das Blatt rollt sich ein und verkrüppelt, darunter bleibt klebriger Honigtau. Gefährlicher als der Fraß ist, dass sie Viren übertragen.
Vorbeugen
Nicht zu viel Stickstoff geben, denn weiches, saftiges Wachstum ist genau das, was Blattläuse suchen. Nützlinge fördern (Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen). Einen glänzenden Mulch auslegen, der sie vom Ansiedeln abhält, und die Kolonie mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Triebspitzen spülen.

Echter Mehltau

Krankheit
Anzeichen
Ein weißer, mehliger Belag auf den Blättern, zuerst auf den unteren und älteren. Das Blatt darunter vergilbt und vertrocknet. Die Früchte bleiben klein, weil der Pflanze Blattfläche fehlt.
Vorbeugen
Widerstandsfähige Sorten, luftiger Abstand und Sonne, aufgeräumte Reste am Ende der Saison. Anders als die meisten Pilze wird er von nassem Laub nicht gefördert, denn er breitet sich bei Hitze und hoher Luftfeuchte aus, auch in einem trockenen Sommer.

Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick

Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.

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Verwandte Pflanzen

Die Pflanzen unten gehören zur selben botanischen Familie (Cucurbitaceae).

Quellen zur Pflanze: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Clemson Cooperative Extension, GBIF Backbone Taxonomy, KGZS Zavod Ljubljana, KGZS Zavod Nova Gorica, NC State Extension Plant Toolbox, Royal Horticultural Society, Semenarna Ljubljana, Smernice za strokovno utemeljeno gnojenje (Mihelič et al., MKGP 2011), Utah State University Extension, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: KGZS, UF/IFAS Extension, University of Maryland Extension, University of Wisconsin-Madison Division of Extension.