Wann Tomaten säen?
- Botanischer Name
- Solanum lycopersicum
- Familie
- Solanaceae
Tomaten werden im März vorkultiviert, 1 cm tief. Sie keimen in 8 bis 10 Tagen. Sie werden von Juli bis Oktober geerntet.
Tomaten sind einjährige Pflanzen. Essbar sind die Früchte.
Tomaten im Jahreslauf
- Vorkultur
- Auspflanzen
- Ernte
Kurz gefasst
Standort und Ansprüche
Nachbarn im Beet
Die Mischkultur ist gärtnerische Überlieferung und keine agronomische Aussage. Festgehalten ist, welche Paare die Quellen empfehlen und von welchen sie abraten.
Borretsch als Weide für die Bestäuber am Beetrand. Er sät sich selbst weiter aus, deshalb den Rand lassen und nicht die Mitte.
Mais und Tomate teilen sich einen Schädling, und der Mais nimmt der Tomate die Sonne.
- „Belegt“ heißt, dass eine oder zwei Quellen das Paar nennen.
- „Quellen widersprechen sich“ heißt, dass eine Quelle das Paar empfiehlt und eine andere davon abrät.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.
Blattläuse
Schädling- Anzeichen
- Kolonien kleiner Läuse an den Triebspitzen und auf der Blattunterseite. Das Blatt rollt sich ein und verkrüppelt, darunter bleibt klebriger Honigtau. Gefährlicher als der Fraß ist, dass sie Viren übertragen.
- Vorbeugen
- Nicht zu viel Stickstoff geben, denn weiches, saftiges Wachstum ist genau das, was Blattläuse suchen. Nützlinge fördern (Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen). Einen glänzenden Mulch auslegen, der sie vom Ansiedeln abhält, und die Kolonie mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Triebspitzen spülen.
Blütenendfäule
Störung- Anzeichen
- Ein wässriger, dann dunkler, eingesunkener und lederartiger Fleck am Blütenende der Frucht. Das ist keine Krankheit und geht nicht von Pflanze zu Pflanze über, sondern ein Zeichen, dass kein Kalzium in die Frucht gelangt ist.
- Vorbeugen
- Gleichmäßige Bodenfeuchte ist der wichtigste Eingriff: mulchen und durchdringend gießen statt oft ein wenig. Kein Stickstoffüberschuss. Kalken nach einer Bodenanalyse, damit im Boden überhaupt Kalzium verfügbar ist.
- Was tun
- Befallene Früchte entfernen. Die nächsten Früchte bleiben gesund, sobald sich die Feuchte beruhigt. Eine Kalziumspritzung bringt allenfalls vorübergehende Linderung und ersetzt das Gießen nicht.
Kraut- und Braunfäule
Krankheit- Anzeichen
- Dunkle, wässrige Flecken an Blättern und Stängeln, die sich rasch ausbreiten, bis das Blatt braun wird und abstirbt. Auf der Unterseite eines Flecks sitzt ein weißer Flaum. An den Früchten zeigen sich feste, olivbraune Stellen. Bei kaltem, nassem Wetter geht die Pflanze in wenigen Tagen ein.
- Vorbeugen
- Gesundes Pflanzgut setzen und die Fruchtfolge einhalten. Den Pflanzen weiteren Abstand und einen luftigen Standort geben. Unter den Blättern gießen, nie über das Laub. Erkrankte Pflanzen laufend entfernen und aus dem Garten schaffen, nicht auf den Kompost. Widerstandsfähige Sorten wählen.
Schnecken
Schädling- Anzeichen
- Unregelmäßige Löcher mitten im Blatt statt am Rand, junge Pflanzen bis zum Boden abgefressen, morgens Schleimspuren. An tief hängenden Früchten ausgefressene Mulden.
- Vorbeugen
- Verstecke am Beetrand entfernen: Bretter, Steine, dichtes Unkraut. Morgens gießen und nicht abends, damit die Nacht trocken bleibt. Um das Beet einen Streifen groben Sand oder Kies aufbringen. Junge Pflanzen mit Vlies abdecken. Bei Nacht absammeln, was nach wie vor am wirksamsten ist.
Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick
Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.
Verwandte Pflanzen
Die Pflanzen unten gehören zur selben botanischen Familie (Solanaceae).
Quellen zur Pflanze: ASPCA Toxic and Non-Toxic Plants, Clemson Cooperative Extension, GBIF Backbone Taxonomy, KGZS, NC State Extension Plant Toolbox, Royal Horticultural Society, Semenarna Ljubljana, Utah State University Extension, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: EPPO Global Database, University of Maryland Extension, University of Wisconsin-Madison Division of Extension.