Tomate

Wann Tomaten säen?

Botanischer Name
Solanum lycopersicum
Familie
Solanaceae

Tomaten werden im März vorkultiviert, 1 cm tief. Sie keimen in 8 bis 10 Tagen. Sie werden von Juli bis Oktober geerntet.

Tomaten sind einjährige Pflanzen. Essbar sind die Früchte.

Tomate
Foto: Softeis · CC BY-SA 3.0

Tomaten im Jahreslauf

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Vorkultur
Auspflanzen
Ernte
15913172125293337414549
  • Vorkultur
  • Auspflanzen
  • Ernte

Kurz gefasst

Vorkultur
im März
Woche 10 bis 12
Auspflanzen
im Mai
Woche 20 bis 21
Saattiefe
1 cm
Abstand in der Reihe
35 bis 60 cm
90 bis 120 cm zwischen den Reihen
Keimdauer
8 bis 10 Tage
Keimtemperatur
18 bis 27 °C
Bis zur Reife
52 bis 90 Tage
Ernte
von Juli bis Oktober
Woche 28 bis 40

Standort und Ansprüche

🪨
Boden
lehmig
🧪
pH
5,8 bis 6,8
☀️
Sonne
volle Sonne
💧
Wasser
mäßig viel
❄️
Frost
verträgt keinen Frost
🌱
Nährstoffe
Starkzehrer
🔁
Fruchtfolge
frühestens im vierten Jahr
📏
Höhe
0,3 bis 3 m
⚠️
Giftigkeit
giftig für Mensch und Tier, giftige Teile: Stängel und Blätter

Nachbarn im Beet

Die Mischkultur ist gärtnerische Überlieferung und keine agronomische Aussage. Festgehalten ist, welche Paare die Quellen empfehlen und von welchen sie abraten.

Basilikum belegt
Borretsch belegt

Borretsch als Weide für die Bestäuber am Beetrand. Er sät sich selbst weiter aus, deshalb den Rand lassen und nicht die Mitte.

Brokkoli belegt
Grünkohl belegt
Kohl belegt
Radieschen belegt
Salat belegt
Mais Quellen widersprechen sich

Mais und Tomate teilen sich einen Schädling, und der Mais nimmt der Tomate die Sonne.

  • „Belegt“ heißt, dass eine oder zwei Quellen das Paar nennen.
  • „Quellen widersprechen sich“ heißt, dass eine Quelle das Paar empfiehlt und eine andere davon abrät.

Krankheiten und Schädlinge

Aufgeführt ist jedes Problem, bei dem die Quellen diese Pflanze als Wirt nennen. Die Liste ist nicht nach Häufigkeit geordnet.

Blattläuse

Schädling
Anzeichen
Kolonien kleiner Läuse an den Triebspitzen und auf der Blattunterseite. Das Blatt rollt sich ein und verkrüppelt, darunter bleibt klebriger Honigtau. Gefährlicher als der Fraß ist, dass sie Viren übertragen.
Vorbeugen
Nicht zu viel Stickstoff geben, denn weiches, saftiges Wachstum ist genau das, was Blattläuse suchen. Nützlinge fördern (Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen). Einen glänzenden Mulch auslegen, der sie vom Ansiedeln abhält, und die Kolonie mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Triebspitzen spülen.

Blütenendfäule

Störung
Anzeichen
Ein wässriger, dann dunkler, eingesunkener und lederartiger Fleck am Blütenende der Frucht. Das ist keine Krankheit und geht nicht von Pflanze zu Pflanze über, sondern ein Zeichen, dass kein Kalzium in die Frucht gelangt ist.
Vorbeugen
Gleichmäßige Bodenfeuchte ist der wichtigste Eingriff: mulchen und durchdringend gießen statt oft ein wenig. Kein Stickstoffüberschuss. Kalken nach einer Bodenanalyse, damit im Boden überhaupt Kalzium verfügbar ist.
Was tun
Befallene Früchte entfernen. Die nächsten Früchte bleiben gesund, sobald sich die Feuchte beruhigt. Eine Kalziumspritzung bringt allenfalls vorübergehende Linderung und ersetzt das Gießen nicht.

Kraut- und Braunfäule

Krankheit
Anzeichen
Dunkle, wässrige Flecken an Blättern und Stängeln, die sich rasch ausbreiten, bis das Blatt braun wird und abstirbt. Auf der Unterseite eines Flecks sitzt ein weißer Flaum. An den Früchten zeigen sich feste, olivbraune Stellen. Bei kaltem, nassem Wetter geht die Pflanze in wenigen Tagen ein.
Vorbeugen
Gesundes Pflanzgut setzen und die Fruchtfolge einhalten. Den Pflanzen weiteren Abstand und einen luftigen Standort geben. Unter den Blättern gießen, nie über das Laub. Erkrankte Pflanzen laufend entfernen und aus dem Garten schaffen, nicht auf den Kompost. Widerstandsfähige Sorten wählen.

Schnecken

Schädling
Anzeichen
Unregelmäßige Löcher mitten im Blatt statt am Rand, junge Pflanzen bis zum Boden abgefressen, morgens Schleimspuren. An tief hängenden Früchten ausgefressene Mulden.
Vorbeugen
Verstecke am Beetrand entfernen: Bretter, Steine, dichtes Unkraut. Morgens gießen und nicht abends, damit die Nacht trocken bleibt. Um das Beet einen Streifen groben Sand oder Kies aufbringen. Junge Pflanzen mit Vlies abdecken. Bei Nacht absammeln, was nach wie vor am wirksamsten ist.

Behalte deine Pflanzen mit Tendask im Blick

Halte die Arbeit fest und stelle eine Erinnerung für das nächste Mal. Jede Pflanze behält ihre eigene Geschichte, du musst also nicht raten.

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Verwandte Pflanzen

Die Pflanzen unten gehören zur selben botanischen Familie (Solanaceae).

Quellen zur Pflanze: ASPCA Toxic and Non-Toxic Plants, Clemson Cooperative Extension, GBIF Backbone Taxonomy, KGZS, NC State Extension Plant Toolbox, Royal Horticultural Society, Semenarna Ljubljana, Utah State University Extension, Wikidata. Geprüft zwischen dem 14. und dem 28. August 2026. Die Beschreibungen der Probleme stützen sich außerdem auf: EPPO Global Database, University of Maryland Extension, University of Wisconsin-Madison Division of Extension.